Predigten zum Pfingstfest

Heilig-Geist-Taufe auf einem Taufbrunnen in Meran

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Unter diesem Motto, das dem 2. Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Korinth entnommen ist (2 Kor 3,17), finden Sie sieben Predigten, in denen ich verschiedene Aspekte dieses Festes entfalte. ChatGPT bringt es zusammenfassend so auf den Punkt:

„Alle Predigten interpretieren Pfingsten als Gottes Initiative, eng machende Räume – seien es Angst, Gesetzesfrömmigkeit, Skepsis oder Einförmigkeit – aufzubrechen. Der Heilige Geist tröstet, befreit, belebt, eint in Vielfalt und sendet hinaus, damit die Kirche glaubwürdig „Kirche für andere“ sein kann.“

Alfred Delp SJ beschreibt in seinen Betrachtungen zur Pfingstsequenz den Verlust des inneren geistlichen Gespürs als große Gefahr des Menschen. Pfingsten erinnert daran: Der Heilige Geist will Orientierung schenken, Vertrauen stärken und Menschen innerlich erneuern.

Predigt zur zwei Anrufungen der Pfingstsequenz
in Anlehnung an Betrachtungen von P. Alfred Delp SJ (+1945).
Der Heilige Geist schenkt uns innere Ruhe inmitten von Unrast und befreit uns aus innerer Verhärtung – er ist die lebendige, heilende Kraft Gottes, die uns zu Offenheit, Liebe und wahrer Lebendigkeit führt.

Wer die Kirche mit den Augen des Geistes sieht, entdeckt trotz Alter, Skandalen und Schwächen ihren bleibenden Lebensnerv und darf ihr dankbar gratulieren.

Auf die Frage „Wem kann ich trauen?“ antwortet Pfingsten: Gottes Geist verbürgt Jesu bleibende Verlässlichkeit – und beauftragt die Glaubenden, selbst glaubwürdig zu sein.

Nicht neue Regeln, sondern eine Erneuerung des Menschen durch den Heiligen Geist befreit zu einem Leben hier und jetzt und über den Tod hinaus.

Wer lernt, den Heiligen Geist tagtäglich – in gewöhnlichen Verrichtungen, in jedem Atemzug, in jedem befreienden Wort … – wahrzunehmen, entdeckt Gottes Gegenwart mitten im Alltag.

Unterschiedlichkeit muss weder Angst noch Neid noch Rangordnung erzeugen – jede Gabe ist gleich wertvoll, weil sie Gott selbst zum Wohl aller wirkt.

Pfingsten heißt: verschlossene Türen öffnen, sich vom Geist antreiben lassen und in verständlicher Sprache Zeugnis geben – persönlich wie kirchlich.



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